| Biographie Der chilenische Tenor begann seine musikalische Ausbildung als Cellist, bevor er sich entschied, in seiner Heimatstadt Santiago Gesang zu studieren. Sein außergewöhnliches Talent wurde bald erkannt, und noch während des Studiums gab er 1995 sein Debüt am dortingen Opernhaus als Nathanael in Le contes de Hoffmann. Der vom Publikum und der Kritik mit großem Beifall aufgenommene Tenor wurde eingeladen, weitere Rollen zu übernehmen, so Ismaele/Nabucco, Alfredo/La Traviata sowie den Tenorpart in Beethovens IX. Sinfonie. 1996 wurde er in seiner Heimatstadt als bester chilenischer Künstler des Jahres ausgezeichnet. Eine Konzerttournee führte den jungen Tenor mit der Missa Criolla nach Deutschland. Er trat in renommierten Konzertsälen wie der Tonhalle in Düsseldorf und der Berliner Philharmonie auf. 1998 führte ihn sein erstes Opernengagement in Deutschland an die Staatsoper nach Stuttgart, wo er als Malcolm/Macbeth zu hören war, gefolgt von Pang/Turandot und Der Sänger/Rosenkavalier. 2001 bis 2005 war Felipe Rojas Velozo am Nationaltheater Mannheim unter GMD Adam Fischer als Tenor für das italienische Fach engagiert. Sein bisheriges Repertoir erweiterte er um die lyrischen Partien Nemorino/L'elisir D'amore, Edgardo/Lucia di Lammermoor und Rodolfo/La Boheme und sang erstmals auch dramatischere Rollen wie Pollione/Norma und Riccardo/ Un ballo in maschera. Gastspiele führten den Sänger bald an die Opernhäuser in Tel-Aviv, Rom, Innsbruck, Graz und Amsterdam. Er trat in San Francisco unter Marco Armiliato auf und an der Berliner Staatsoper Unter den Linden unter Kent Nagano. Seinen ersten Duca di Mantua/Rigoletto sang der charismatische Tenor 2003 am Teatro Lirico Giuseppe di Stefano in Trapani; eine Rolle, die seine stimmlichen und schauspielerischen Qualitäten in besonderem Maße hervorhebt. In der gleichen Partie gastierte er seither u.a. neben Paolo Gavanelli an der Staatsoper in Budapest (mit live-Übertragung im ungarischen TV) und neben Andrea Rost und Renato Bruson in Tokyo, 2008 an der Sächsischen Staatsoper Dresden sowie beim Opernfestival in Savonlinna/Finnland unter Marco Guidarini. Als Alfredo debütierte Felipe Rojas Velozo 2003 an der Wiener Volksoper und 2005 an der Deutschen Oper Berlin. Hier interpretierte er als Ensemblemitglied in den folgenden 3 Jahren zahlreiche Partien seines Repertoirs: Edgardo, Rodolfo, Duca, Rinuccio/Gianni Schicchi, und den Tenorpart in Verdis Requiem. Der ebenso auf dem Konzertpodium erfolgreiche Sänger ist mit verschiedenen führenden Orchestern und Dirigenten aufgetreten. Dazu gehören die Essener Philharmoniker unter ihrem GMD Stefan Soltesz, die Stuttgarter Philharmoniker unter Helmut Rilling und das Gewandhaushorchester Leipzig unter Howard Arman. Mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich unter Michail Jurowski trat er während einer Konzerttournee 2007 erstmals im Wiener Musikverein auf. Weitere internationale Engagements führten zu erfolgreicher Zusammenarbeit mit namenhaften Künstlern: so z.B. mit den Sopranistinnen Maria Bayo, Anja Harteros, Alexia Voulgaridou, Sumi Yo und den Dirigenten Jose Cura, Jari Hämäläinen, Daniel Oren und Donald Runnicles. Bei folgenden Aufnahmen hat Felipe Rojas Velozo mitgewirkt: DVD Nabucco, CD Stabat Mater von G.Rossini unter Stefan Soltesz. Download Biographie (PDF 21,8 KB) |